| mein Zimmer |
Naja, nicht hundertprozentig, aber es lässt sich drin wohnen, was die ganze Sache schon einfacher macht. Ich hab Tu zwar gerne, aber wenn man vier Jahre lang allein gewohnt hat, ist es ganz schön ungewohnt eine Person 24 Stunden um sich zu haben. Also wenn es nicht gerade der Freund oder die Freundin ist. Wir haben also nachdem unsere Lieferung am 15. August gekommen ist gleich losgelegt und bis zwei Uhr früh gehämmert, gebohrt, geschraubt, geflucht und alles was eben sonst noch dazugehört beim IKEA Möbel zusammenstellen. Jeder kennt das glaub ich nur zu gut. Aber ich muss ja noch erzählen wie es dazu gekommen ist, dass meine Möbel so schnell aus dem Haus waren.
Am Weg vom Einkaufen nach Hause haben wir gestern noch unsere Vermieterin auf der Gasse getroffen (ja Peking erinnert mich ein bisschen ans Land). Und sie hat gemeint sie wird am Freitag die Möbel wegschaffen, damit wir Platz drinnen haben. Hörte sich ja mal nicht schlecht an. Dann haben wir noch unseren Nachbar getroffen. Herr Professor Hubert von der Qing Hua Universität. Der Mann spricht fließend Englisch was uns die Kommunikation natürlich wesentlich erleichtert. Kurzerhand haben wir ihn gefragt ob er was aus unserer Wohnung will und er hat Gefallen an unserem Kasten gefunden. Und als die Nachbarn plötzlich gesehen haben, dass wir etwas ausräumen waren auf einmal 10 andere Chinesen da (wie Ratten... es war erschreckend aber auch interessant anzusehen) und sie haben uns geholfen alles auszuräumen bis auf das Sofa.
Und nachdem wir eben schwer an der Arbeit waren und alles aufgestellt haben ist das ganze am nächsten Morgen noch einmal losgegangen um auch noch das Bett, die letzte Hürde zu schaffen. Und ich glaube das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.
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